Peggy und der NSU – Zusammenhang, oder Zufälle und Ermittlungsfehler?

Thüringen/Bayern. Seit Herbst 2016 diskutiert Deutschland darüber, dass eine DNA-Spur des NSU-Verbrechers Uwe Böhnhardt (2011 gestorben) am Fundort der Leiche des Mädchens Peggy K. (2001 entführt und gestorben) gefunden wurde. Nachdem in den ersten Tagen nach dem DNA-Fund über viele Verbindungen vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zu Pädokriminalität und Morden an Kindern berichtet wurde, heißt es seitdem von Ermittlerseite immer wieder: Die DNA-Spur ist eine Verunreinigung und es gibt keinen Zusammenhang. Dabei bleiben viele Fragen offen.

Wegen der Länge haben wir diesen Artikel in vier Abschnitte aufgeteilt. Die Details zum Fall Peggy sowie die Ermittlungen gegen den NSU finden Sie in zwei Chronologien. Die Bezüge zwischen Peggy und dem NSU und die offenen Fragen, auch nach der Erklärung, die DNA-Spur sei eine Verunreinigung gewesen, finden Sie unter den nächsten beiden Überschriften.






 

Quellen:
[1] Zeitungsartikel Neue Westfälische 6.5.2002, „Peggy, verzweifelt gesucht“
[2] Zeitungsartikel Süddeutsche Zeitung 10.4.2014, „Wenn Zweifel nicht verstummen“, abgerufen am 12.4.2017
[3] Artikel auf Spiegel Online 4.7.2016, „Der Fall Peggy K. – Spuren des Todes“, abgerufen am 12.4.2017
[4] Zeitungsartikel Neue Westfälische 8.10.2003, „Angeklagter wirkt naiv und unbeeindruckt“
[5] Artikel auf Spiegel Online 4.7.2016, „Der Fall Peggy K.“, abgerufen am 12.4.2017
[6] Artikel auf Spiegel Online 13.10.2016, „DNA von Uwe Böhnhardt bei Ermittlungen im Fall Peggy gefunden“, abgerufen am 12.4.2017
[7] Zeitungsartikel taz 28.10.2016, „Für Zschäpe wird es eng“, Uwe Böhnhardt und der Fall Peggy: Doch ein Fehler?“ und „Antisozial und empathielos“
[8] Artikel auf tagesschau.de 17.10.2016, „Die Spuren vom NSU zum Fall Peggy„, abgerufen am 18.4.2017
[9] Zeitungsartikel Süddeutsche Zeitung 14.10.2016, „Thüringen lässt nach Spur zu Böhnhardt Mord an Schüler neu prüfen„, abgerufen am 13.4.2017
[10] Artikel auf Spiegel Online 14.10.2016, „So aussagekräftig sind Gen-Analysen“, abgerufen am 13.4.2017
[11] Artikel auf Spiegel Online 14.10.2016, „Alte Verbrechen, neue Rätsel“, abgerufen am 13.4.2017
[12] Online-Artikel mdr.de 17.6.2014, „Staatsanwaltschaft prüft ungeklärten Mord an Kind“, abgerufen am 12.4.2017
[13] Online-Artikel  thueringen24.de 14.10.2016, „Der NSU, die Kindermorde und die mysteriöse Waldhütte„, abgerufen am 13.4.2017
[14] Online-Artikel Frankfurter Allgemeine Zeitung 26.10.2016, „Zschäpe will sich zum Mordfall Peggy K. äußern“, abgerufen am 05.01.2017 (inzwischen bezahl-pflichtig)
[15] Zeitungsartikel Die Zeit 14.10.2016, „Peggy, Böhnhardt und ein Mädchen, das Zschäpe „Mama“ nannte„, abgerufen am 13.4.2017
[16] Online-Artikel Die Welt/N24.de 8.11.2016, „Ermittler nehmen DNA-Probe von V-Mann und NSU-Helfer Brandt„, abgerufen am 18.4.2017
[16] Zeitungsartikel Hamburger Abendblatt, 15.10.2016, „Sind auch Kinder Opfer des NSU?“, abgerufen am 13.4.2017
[17] Zeitungsartikel Süddeutsche Zeitung 15.10.2016, „Folgenschwere Irrtümer eines Ermittlers“, abgerufen am 8.1.2019
[18] Online-Artikel ntv.de 28.10.2016, „Was gegen eine Ermittlungspanne spricht“, abgerufen am 18.4.2017
[19] Online-Artikel Süddeutsche Zeitung 8.12.2016, „Verräterische Zeilen an den Neonazi-Brieffreund„, abgerufen am 18.4.2017
[20] Online-Artikel Die Welt/n24.de 3.2.2017, „Uwe Böhnhardt und der Tod eines neunjährigen Jungen“, abgerufen am 18.4.2017
[21] Online-Artikel Bayerischer Rundfunk 8.3.2017, „Keine Verbindung zum NSU“, abgerufen am 18.4.2017
[22] Online-Artikel taz 17.10.2016, „Der Falsch-Verdächtiger“, abgerufen am 8.1.2019