Orte

Berichte über Rituelle Gewalt gibt es aus allen Ecken der Welt und aus allen Ecken Deutschlands. Darunter gibt es aber einige Orte, die sich immer wieder wiederholen. Solche Orte haben wir als Stichwort an den Anfang unserer Texte in dieser Rubrik gesetzt, damit sie ins Auge fallen.



Informationen zu diesem Thema:

Peggy und der NSU – Zusammenhang, oder Zufälle und Ermittlungsfehler?

Thüringen/Bayern. Seit Herbst 2016 diskutiert Deutschland darüber, dass eine DNA-Spur des NSU-Verbrechers Uwe Böhnhardt (2011 gestorben) am Fundort der Leiche des Mädchens Peggy K. (2001 entführt und gestorben) gefunden wurde. Nachdem in den ersten Tagen nach dem DNA-Fund über viele Verbindungen vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zu Pädokriminalität und Morden an Kindern berichtet wurde, heißt es seitdem von Ermittlerseite immer wieder: Die DNA-Spur ist eine Verunreinigung und es gibt keinen Zusammenhang. Dabei bleiben viele Fragen offen.


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„Höllenleben“ – „Nicki“ zeigt Kindstötung auf der Wewelsburg an

Im Dezember 2001 strahlte die ARD den Dokumentarfilm „Höllenleben“ aus, in dem eine Frau mit DIS (Dissoziativer Identitätsstruktur, siehe Begriffserklärungen), die sich „Nicki und die Bärenbande“ nennt, von Ritueller Gewalt in ihrer Kindheit in einer satanistischen Sekte erzählt. „Nicki“ zeigte sich im Rahmen der Recherchen zum Film selbst wegen Kindstötung an.

Wewelsburg – Die Wewelsburg im Kreis Paderborn ist der Ort, an dem „Nicki“ sich in dem ARD-Film Höllenleben daran erinnerte, hier an einer schwarzen Messe teilgenommen zu haben. Im Rahmen dieser Messe sei, so sagt sie, ihr Kind geboren worden und sie habe es selbst töten müssen. [1] Bei den späteren Ermittlungen konnte die Kindstötung aber nicht nachgewiesen werden.

Von der Wewelsburg als Tatort berichten immer wieder Aussteiger/innen aus Ritueller Gewalt.

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Der sogenannte „Satansmord“ von Witten – Daniel und Manuela Ruda

Im Januar 2002 wird das Ehepaar Daniel und Manuela Ruda verurteilt, am 6.7.2001 in Witten einen Arbeitskollegen von Daniel im Namen Satans ermordet zu haben.

Thüringen – Daniel und Manuela Ruda wurden nach fünf Tagen Flucht in der Nähe von Jena/Thüringen gefaßt. Zuvor hatten sie in Sondershausen in Thüringen das Grab von Sandro Beyer besucht. [1]

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Der Mord von Sondershausen – Sandro Beyer

Im Februar 1994 werden drei Mitglieder der Black Metal Band „Absurd“ (zuvor „Luciferian Pagans“) verurteilt, den Schüler Sandro Beyer getötet zu haben.

Thüringen – Sondershausen liegt in Thüringen, wo der Begründer des Neo-Satanismus,

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Teufelsaustreibung bis zum Tod – Anneliese Michel

Im April 1978 werden die Eltern und zwei verantwortliche katholische Priester verurteilt, weil sie zugelassen haben, dass die 23jährige Anneliese Michel nach Teufelsaustreibungen gestorben ist.

Klingenberg – Laut Wikipedia gilt die Region um Klingenberg als „von der Pius-Bruderschaft unterwandert.“ [1] Das Grab von Anneliese Michel in Klingeberg wird regelmäßig von Gläubigen besucht. Es gibt Pilgerreisen aus verschiedenen europäischen Ländern.

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