Gibt es Kannibalismus?

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Menschliches Blut zu trinken ist Teil des Vampir-Mythos, und Aussteiger/innen berichten speziell im Rahmen satanistischer Handlungen davon, dass das auch heute geschieht. Es gibt auch Berichte darüber, dass Teile getöteter Menschen oder Körperausscheidungen im Rahmen von Ritualen oder so genannten „Ekeltrainings“ gegessen werden müssen.



Informationen zu diesem Thema:

Von Tübingen nach Prag, um Taxifahrer zu töten

Im Mai 2014 werden zwei junge Männer aus Rottenburg/Kreis Tübingen, verurteilt, weil sie in Prag einen Taxifahrer getötet haben. Die beiden interessierten sich für Satanismus und Vampirismus und nannten den Wunsch nach Blutrausch als Motiv.

Einer der Täter äußerte extrem gewalttätige und konkrete Gewaltphantasien, die auch Kannibalismus beinhalteten, gegenüber der Konkrektorin seiner Schule, berichtete Focus Online. Bei der Tat selbst wurde aber kein Kannibalismus nachgewiesen. [1]


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Blutfetisch – Eine Analyse jugendgefährdender Inhalte

2007 hat Dr. Rainer Fromm, Journalist, Kenner und Kritiker der extremen Gewaltphänomene und Sektenexperte, für die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften einen ausführlichen Artikel  über die Faszination von Blut verfasst.

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„Höllenleben“ – „Nicki“ zeigt Kindstötung auf der Wewelsburg an

Im Dezember 2001 strahlte die ARD den Dokumentarfilm „Höllenleben“ aus, in dem eine Frau mit DIS (Dissoziativer Identitätsstruktur, siehe Begriffserklärungen), die sich „Nicki und die Bärenbande“ nennt, von Ritueller Gewalt in ihrer Kindheit in einer satanistischen Sekte erzählt. „Nicki“ zeigte sich im Rahmen der Recherchen zum Film selbst wegen Kindstötung an.

„Nicki“ berichtet davon, dass sie nach der Tötung ihres eigenen Kindes auf der Wewelsburg ein Stück vom Herz des Babys essen musste. Auch in anderen Fällen, von denen sie berichtet, sei sie bei Morden anwesend gewesen und es seien Teile der Getöteten gegessen worden. Nachgewiesen werden konnte das nicht.

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Der sogenannte „Satansmord“ von Witten – Daniel und Manuela Ruda

Im Januar 2002 wird das Ehepaar Daniel und Manuela Ruda verurteilt, am 6.7.2001 in Witten einen Arbeitskollegen von Daniel im Namen Satans ermordet zu haben.

Bei der Mordtat der Rudas war kein Kannibalismus involviert. Manuela Ruda allerdings hielt sich für einen Vampir. [1]

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Der Mord von Sondershausen – Sandro Beyer

Im Februar 1994 werden drei Mitglieder der Black Metal Band „Absurd“ (zuvor „Luciferian Pagans“) verurteilt, den Schüler Sandro Beyer getötet zu haben.

Im Zusammenhang mit dem Mord an Sandro Beyer wurden keine Menschenteile verzehrt. Aber im Vorfeld gab es Hinweise darauf, dass die Täter Blut getrunken haben sollen (ihr eigenes). [1]

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