Selbsthilfekongress für Betroffene Ritueller Gewalt 2018

Der Verein Lichtstrahlen Oldenburg e.V., einer der Projektpartner des Infoportals Rituelle Gewalt, veranstaltet im April 2018 einen Selbsthilfekongress in Oldenburg. Thema: „Nach der Gewalt – Wir nehmen unser Leben in die eigene Hand“.


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Studie mit Betroffenen endet bald, zusätzlich sind jetzt die professionellen Betreuer/innen gefragt

Mitte Juli 2017 hat am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) in Hamburg eine aktuelle Studie begonnen. Das Thema ist: „Professionelle Begleitung von Menschen, die sexuelle Gewalt und Ausbeutung, im Besonderen organisierte rituelle Gewalt, erlebt haben – Die Perspektive der Betroffenen und der Fachkolleg_innen“. Es wurden Online-Fragebögen erstellt, die anonym ausgefüllt werden können.


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Podcast-Interview zum Infoportal Rituelle Gewalt erschienen

Gestern (13.8.2017) ist ein Podcast-Interview von Hannah C. Rosenblatt mit Claudia Fischer, der verantwortlichen Redakteurin des Infoportals Rituelle Gewalt, erschienen.
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Berichte über Gewalt bei den Regensburger Domspatzen

Juli 2017: Seit Tagen überschlagen sich die Meldungen zu Gewalt und sexuellen Misshandlungen bei den Regensburger Domspatzen von 1945 bis 2015. Die Ereignisse – auch die Reaktionen der Gesellschaft, von Prominenten und Beschuldigten – erinnern an die Enthüllungen zur Odenwaldschule 2010.
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„Kinderporno“-Ringe gesprengt – eine Chronologie

[Zuletzt aktualisiert: Juni 2017] Regelmäßig lesen wir in der Tagespresse Erfolgsmeldungen darüber, dass Ermittlungsbehörden ganze Ringe von Internet-Händlern und -Kunden entdeckt haben, die Gewaltdarstellungen von Kindesmisshandlungen und Pädokriminalität verbreiten.

Die Zahlen der Polizei über beteiligte Täter, Opfer, und von gefundenen Bild- und Videodateien sind meist in einer Größenordnung, dass die Dimensionen schwer zu fassen sind. Deshalb tragen wir hier eine Chronologie zu diesem Thema zusammen.
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Gerichtsurteile und Vorwürfe gegen die Zeugen Jehovas

Stand Juni 2017: Man hat uns gefragt, ob es Urteile wegen sexualisierter Gewalt aus den Reihen der Zeugen Jehovas gibt. Die gibt es – die Recherchen sind aber sehr aufwändig. Da wir uns aktuell um neue Gelder bemühen (müssen), haben wir keine Zeit, diese Recherchen zu vertiefen. Sie wollen spenden? Infos hier.

Es gibt Gerichtsurteile gegen Mitglieder der Zeugen Jehovas in verschiedenen Ländern, auch in Deutschland. [1] Details dazu können wir momentan aus Zeitgründen nicht recherchieren (siehe oben, „Baustelle“).

Eine umfangreiche Zusammenstellung von Erkenntnissen über sexualisierte Gewalt bei den Zeugen Jehovas hat die Schweizer Sektenberatungsstelle Infosekta im März 2017 zusammen gestellt. [1]


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Update Juni 2017: Neuigkeiten aus der Infoportal-Redaktion

Juni 2017: Nachdem das Infoportal jetzt einen Monat lang online ist, möchten wir als Redaktion uns herzlichen bedanken für die vielen Zuschriften, die uns erreicht haben.


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Höxter-Bosseborn – Sadistisches Paar tötet mindestens zwei Frauen

Im Frühjahr 2017 stehen ein Mann und eine Frau mittleren Alters vor Gericht in Paderborn, weil sie Frauen in ihr Haus gelockt und dort gefoltert haben sollen, so der Vorwurf der Anklage. Zwei Frauen starben. Der „Fall Höxter-Bosseborn“, der im Frühjahr 2016 ans Tageslicht kam und hohe mediale Aufmerksamkeit fand, weist bislang keine religiösen oder ideologischen Motive auf (Der Prozess läuft noch, Stand Mai 2017). Dennoch lohnt es sich, sich mit diesem Fall näher zu beschäftigen, denn er gibt Antworten auch auf die in unserem Portal gestellten Fragen.


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Tagung im September: Rituelle Gewalt – Wissen schützt

Am 1. September 2017 veranstaltet das Bistum Münster einen Fachtag mit Informationen über Rituelle Gewalt in der Katholischen Hochschule NRW. Anmeldeschluss ist der 11.8.2017.
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Geflüchtete Kinder in Deutschland sind gefährdet

Nach WDR-Recherchen [1] wurden 2015 insgesamt 8.006 Kinder- und Jugendliche, die als unbegleitete Flüchtlinge nach Deutschland kamen, als vermisst gemeldet
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Peggy und der NSU – Zusammenhang, oder Zufälle und Ermittlungsfehler?

Thüringen/Bayern. Seit Herbst 2016 diskutiert Deutschland darüber, dass eine DNA-Spur des NSU-Verbrechers Uwe Böhnhardt (2011 gestorben) am Fundort der Leiche des Mädchens Peggy K. (2001 entführt und gestorben) gefunden wurde. Nachdem in den ersten Tagen nach dem DNA-Fund über viele Verbindungen vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zu Pädokriminalität und Morden an Kindern berichtet wurde, heißt es seitdem von Ermittlerseite immer wieder: Die DNA-Spur ist eine Verunreinigung und es gibt keinen Zusammenhang. Dabei bleiben viele Fragen offen.


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Deutscher Sektenführer entzieht sich einem Gerichtsprozess, taucht unter und wird ermordet

Im September 2016 wurde der deutsche Sektenführer Arno W. am Strand von Uruguay ermordet aufgefunden. Er war angeklagt, in seiner Sekte Kinder vergewaltigt zu haben. Bevor er nach Deutschland ausgeliefert werden konnte, wurde er umgebracht. Weil es deshalb zu keinem Urteil kam, ist dieser Fall nicht in unserer üblichen Fälle-Form aufgelistet, sondern wird hier in einem Fließtext beschrieben. Bitte suchen Sie sich die Stellen heraus, die für Sie von Bedeutung sind.


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Laufstark fürs Leben

Vom 23. August bis 7. September 2016 lief Katja Hornfeck einmal quer durch Deutschland. Als Zeichen gegen sexualisierte und Rituelle Gewalt.
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Snuff-Videos – eine Chronologie

„Snuff-Videos“ nennt man Filme, in denen gezeigt wird, wie Menschen gewaltsam sterben. Die Diskussion um die Existenz solcher Filme reicht zurück mindestens bis zum Anfang der Video-Technologie. Hier sind die Fakten.


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Ergebnisse der Online-Befragung: Warum wird sexualisierte Gewalt so selten angezeigt?

2014 hat das Kriminologische Institut der Universität Heidelberg eine Online-Umfrage unter Betroffenen von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung durchgeführt. Die Ergebnisse sind in der sogenannten „DASS-Studie“ veröffentlicht worden.


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Erweiterte Neuauflage von „Vater unser in der Hölle“ erschienen

2015 ist Ulla Fröhlings Buch „Vater unser in der Hölle“ in einer erweiterten Neuauflage im mvg-verlag erschienen. Es geht um den Inzest und Missbrauch eines jungen Mädchens in einer satanistischen Sekte. Der Tatsachenroman geht auf einen realen Fall zurück – Angela Lenz, die Hauptperson, gibt es wirklich (natürlich wurden alle Namen, Orte, Berufe und anderen Details verändert). 1996 erschien das Buch zum ersten Mal und war bahnbrechend.
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Natascha Kampusch und andere Fälle, in denen Menschen „verschwunden“ sind

Im August 2006 konnte sie sich selbst befreien. Natascha Kampusch war im Alter von 10 Jahren, am 2.3.1998 bei Wien entführt und 8 Jahre lang in einem Keller gefangen gehalten worden. [1] Es gibt in ihrem Fall keine Hinweise auf Rituelle Gewalt, aber ihre Geschichte gibt ein paar grundsätzliche Antworten in Bezug auf die Fälle organisierter Gewalt, wie wir sie auf dieser Internetseite beschreiben.
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Rituelle Gewalt als „Ort“ sexuellen Missbrauchs

Seit Anfang 2015 hat der Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) auf seiner Webseite unter der Rubrik „Wo findet Missbrauch statt?“ auch einen Absatz zu Ritueller Gewalt offiziell mit aufgenommen. Auch wenn man über die Worte „Missbrauch“ oder „Sex-Ring“ streiten kann (nachzulesen in unseren Begriffserklärungen), ist es eine wichtige Anerkennung für die von Ritueller Gewalt betroffenen Menschen.
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10 Jahre Renate-Rennebach-Stiftung für Opfer ritueller Gewalt

Im September 2014 feierte die Renate-Rennebach-Stiftung mit dem Theaterstück „Jenseits vom Tag“ von Beate Albrecht, einer Podiumsdiskussion und einer Ausstellung ihr zehnjähriges Bestehen. Aktuell förderte die Stiftung gerade die Entwicklung einer Assistenzhundausbildung für Überlebende, eine Fotokünstlerin, die Opfer Ritueller Gewalt wurde und ein überlebendes Ehepaar der Sekte „Colonia Dignidad“.
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Warum Rituelle Gewalt von der Polizei oft nicht erkannt wird

In der Zeitschrift „Die Kriminalpolizei“ 1/2013 veröffentlichte Manfred Paulus, Erster Kriminalhauptkommissar im Ruhestand, einen Artikel mit Antworten auf diese Frage.

Hier finden Sie eine Zusammenfassung:


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Abschlußbericht der UBSKM 2011: Rituelle Gewalt ist ein Tabu, das Täter stark macht

2011 legte die Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Dr. Christine Bergmann, ihren Abschlussbericht vor. Rituelle Gewalt wurde darin mit einem eigenen Kapitel aufgenommen. Das bedeutet eine wichtige politische Anerkennung, dass es Rituelle Gewalt gibt, dass Ermittlungsarbeit und Forschung bei Ritueller Gewalt noch nacharbeiten müssen und dass Hilfen für die Betroffenen fehlen.
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Klassifizierung von Täter/innen von Ellen Lacter

Im Februar 2010 entwarf die amerikanische Therapeutin Ellen Lacter in einem Posting auf einer Mailingliste drei Kategorien von Täter-Persönlichkeiten:
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2000 Personen aus 40 Ländern beteiligen sich am „Extreme Abuse Survey“ 2007

Thorsten Becker, Wanda Karriker, Bettina Overkamp und Carol Rutz sind die Autor/innen des internationalen „Extreme Abuse Survey“ (EAS) 2007. Bei dieser anonymen Online-Umfrage beteiligten sich 2000 Menschen. Die Ergebnisse können unter der Homepage der Umfrage als PDF-Dateien auf Deutsch und Englisch herunter geladen werden.


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Blutfetisch – Eine Analyse jugendgefährdender Inhalte

2007 hat Dr. Rainer Fromm, Journalist, Kenner und Kritiker der extremen Gewaltphänomene und Sektenexperte, für die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften einen ausführlichen Artikel  über die Faszination von Blut verfasst.
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Befragung aus Rheinland-Pfalz 2007 bestätigt : Jede/r 10. Psychotherapeut/in kennt Überlebende Ritueller Gewalt

In Erweiterung der Studie aus NRW 2005 hat der Arbeitskreis „Rituelle Gewalt in Rheinland-Pfalz“ im Jahr 2007 eine erweiterte Studie durchgeführt – und darin die Ergebnisse aus NRW auch für Rheinland-Pfalz und das Saarland bestätigt. Auch hier wurden Psychotherapeut/innen befragt, inwieweit sie Überlebende Ritueller Gewalt behandeln. Eine Präsentation zu den Ergebnissen aus Rheinland-Pfalz gibt es online unter diesem Link.
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Befragung von „Vielfalt e.V.“ 2005

Der Verein „Vielfalt e.V.“ verschickte in Kooperation mit dem Zentrum für Psychotraumatologie Kassel im Jahr 2005 Fragebögen an 36 Begleiter/innen von Betroffenen Ritueller Gewalt in 10 Bundesländern.


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Befragung in NRW 2005: Jede/r 10. Psychotherapeut/in kennt Fälle Ritueller Gewalt

In einer Studie der Arbeitsgruppe „Rituelle Gewalt“ (R. Kownatzki, B. Hahn, S.Eilhardt, A. Kownatzki) wurden im April/Mai 2005 insgesamt 1950 Vertrags-Psychotherapeut/innen aus dem Ruhrgebiet Bereich Regionalverband Ruhr (ca. 5,3 Mio EW) incl. der Städte Düsseldorf und Münster schriftlich über ihre Erfahrungen mit Fällen Ritueller Gewalt befragt.
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Kleine Anfrage an die Landesregierung NRW 2002

Kurz nach dem Urteil gegen die „Satansmörder von Witten“ stellte der SPD-Landtragsabgeordnete Jürgen Jentsch eine Kleine Anfrage an die Landesregierung NRW, um zu erfahren, was diese über Satanismus und speziell über satanistische Straftaten weiß. [1]


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Abschlussbericht der Enquete-Kommission 1998: Rituelle Gewalt braucht mehr Beachtung

Die Enquete-Kommission „Sogenannte Sekten und Psychogruppen“ des Deutschen Bundestages spricht in ihrem Abschlussbericht zusammenfassend von einer „gespaltenen Datenlage“:
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Kleine Anfrage an die Bundesregierung 1998

Nach Erscheinen des Abschlussberichtes der Enquete-Kommission „Sogenannte Sekten und Psychogruppen“ stellte eine Gruppe von SPD-Abgeordneten rund um die SPD-Sektenbeauftragte Renate Rennebach 1998 eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung und wollte erfahren, was die Bundesregierung über Rituelle Gewalt weiß.
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ISSD-Pilotstudie Deutschland 1997

Die Wissenschaftsjournalistin Ulla Fröhling, die Diplom-Psychologin und Traumatherapeutin Michaela Huber und Dr. Frauke Rodewald von der Medizinischen Hochschule Hannover führten bereits 1997 eine Pilotstudie zu Ritueller Gewalt für die ISSD – Deutsche Fachstudiengruppe durch. Sie fragten, ob es in Deutschland Personen gab, die von Traumatisierungen durch Tätergruppen im Rahmen von rituellen Handlungen berichteten.


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Bericht des Niederländischen Justizministeriums, Den Haag 1994, und die Studien zu „Oude Pekela“

Die Arbeitsgruppe Ritueller Missbrauch des niederländischen Justizministeriums in den Haag, Dezernat Staats- und Strafrecht, legte im April 1994 einen Bericht vor. [1]
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Gesetze in den USA stellen Rituelle Gewalt eindeutig unter Strafe

Während sich die deutschen Gesetzgeber schwer tun, Rituelle Gewalt als spezielles Verbrechen anzuerkennen und unter Strafe zu stellen (Hier heißt es oft: „Wir brauchen kein spezielles Gesetz, die Strafbarkeit Ritueller Gewalt ist mit Mord, Sexueller Nötigung, Körperverletzung und anderen Straftatbeständen ausreichend abgedeckt.“), gibt es im US-Bundesstaat Illinois schon seit 1993 eindeutigere Regelungen.
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Angaben zu Täter/innen aus den USA von 1989

Thorsten Becker übersetzte [1] einen Auszug aus dem Bericht der Ritual Abuse Task Force der Los Angeles County Commission for Women 1989:


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